skizze (83)

 

und nun nimmt es seinen lauf, das junge jahr, ein eigenartiger neuanfang, der eigentlich keiner ist, die zeit geht kontinuierlich ihren weg und ich folge, gehe in ihrer spur oder vielleicht auch parallel; wie die bäume sich verneigen und auch die wolken ziehen ihres weges, dabei werden sie nur vom wind getrieben, wer nicht, ich verliere mich in zeitbetrachtungen, dabei will ich nur das neue jahr begrüßen, mit all seinem licht und schatten, mit seiner sanftheit, mit seinem reißen, und immer wieder mit dir.

 

©diana jahr 2019
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an den januar

 

du warst unerhört mild und stürmisch zugleich, brachtest literweise regen und kaum einen fingerhut sonne hervor. wie kann ich dir noch glauben, dass du zum winter gehörst? der blues blieb aus, aber das lag bestimmt an den blumentagen, die du mir beschertest. du warst unentschieden. nun erlöst dich der februar,  wie er sich wohl dazu stellt? was du mich lehrtest: du bist facettenreich. und damit hast du mich überrascht, denn was erwartet man von dir? du hieltest anderes bereit. dafür danke ich dir.

 

©diana jahr 2018