an den januar

 

du warst unerhört mild und stürmisch zugleich, brachtest literweise regen und kaum einen fingerhut sonne hervor. wie kann ich dir noch glauben, dass du zum winter gehörst? der blues blieb aus, aber das lag bestimmt an den blumentagen, die du mir beschertest. du warst unentschieden. nun erlöst dich der februar,  wie er sich wohl dazu stellt? was du mich lehrtest: du bist facettenreich. und damit hast du mich überrascht, denn was erwartet man von dir? du hieltest anderes bereit. dafür danke ich dir.

 

©diana jahr 2018
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skizze (38)

 

an solch einem tag möchte man sommergeschichten schreiben, solche, bei denen einem leicht wird ums herz, solche, die duften und brennen zugleich. du und die brise. der sand unter meinen füßen. das salzwasser züngelt. dein lächeln, umwerfend. schließe die augen. hörst du die geschichte vom meer? spürst du meine entschlossenheit? du nimmst meine hand und wir stehen und lauschen. mild endet keine geschichte. alles bleibt offen!

 

©diana jahr/ 2017