skizze (93)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ich schwimme, ich gehe, gedanklich im irrgarten. was mir so begegnet, plastik, in allen formen und größen, abgase, eine wieder zunehmend rassistische gesinnung. gedanken ans sterben, der bienen, und allgemein. wie alles zusammenhängt. jugendliche, die auf die straße gehen, im sinne von greta aus schweden. aufgerüttelte menschen. was gut ist. diese sorge um unsere erde, ums grün. wir haben sie nur geliehen, reichen sie durch unsere hände. immer weiter. „menschenjunges, dies ist dein planet“, sang einst reinhard mey, es liegt an uns, ob er unsere kinder in zukunft willkommen heißt. take care! auf dass wir uns nicht verlaufen.

 

©diana jahr 2019

all over heimat

 

… frisch erschienen!
Ich freue mich sehr, mit dabei zu sein!

Ein Buch voller Heimat… auf vielfältigste Weise.
Nicht nur Orte, auch Worte können Heimat sein! Und noch so vieles mehr.
Heimatgefühle – schon immer dagewesen und nun ein mehr denn je aktuelles Phänomen.
150 Dichter*innen und Schriftsteller*innen aus über 20 Nationen nähern sich Orten mit Worten und gehen weiter noch – diese Anthologie ist ein Buch zum Hineinversenken, um den vielen verschiedenen Facetten nachzuspüren und auch eigenes wiederzufinden. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an die Herausgeber!

Matthias Engels/ Thomas Kade/ Thorsten Trelenberg (Hrsg.), Stories & Friends 2019, ISBN 978-3942181891

 

 

 

 

skizze in b-dur

 

erwachen in dieser zeit heißt nicht nur aufstehen: wie du am morgen kaffee kochst und deine rede für die freitags-demo vorbereitest, wie ich nach schweden blicke, und du, voller sehnsucht nach dieser musik, nach wasser, nach bäumen und wie wir gemeinsam worte schnitzen, die lindern, wege weisen, lieben!

 

©diana jahr 2019

skizze (83)

 

und nun nimmt es seinen lauf, das junge jahr, ein eigenartiger neuanfang, der eigentlich keiner ist, die zeit geht kontinuierlich ihren weg und ich folge, gehe in ihrer spur oder vielleicht auch parallel; wie die bäume sich verneigen und auch die wolken ziehen ihres weges, dabei werden sie nur vom wind getrieben, wer nicht, ich verliere mich in zeitbetrachtungen, dabei will ich nur das neue jahr begrüßen, mit all seinem licht und schatten, mit seiner sanftheit, mit seinem reißen, und immer wieder mit dir.

 

©diana jahr 2019

an den januar

 

du warst unerhört mild und stürmisch zugleich, brachtest literweise regen und kaum einen fingerhut sonne hervor. wie kann ich dir noch glauben, dass du zum winter gehörst? der blues blieb aus, aber das lag bestimmt an den blumentagen, die du mir beschertest. du warst unentschieden. nun erlöst dich der februar,  wie er sich wohl dazu stellt? was du mich lehrtest: du bist facettenreich. und damit hast du mich überrascht, denn was erwartet man von dir? du hieltest anderes bereit. dafür danke ich dir.

 

©diana jahr 2018