skizze (134)

 

bei vielem, was ich tu, was ich schreibe, zweifle ich, immer schwingt der gedanke, ob richtig, ob sinnvoll? ein sehnen, ab und zu eine gewissheit zu finden; ohne wurzeln schwebt alles dem himmel zu. ein bein ist immer am boden, noch bin ich nicht haltlos, irgendwo hakt ein fragezeichen, biegt sich gerade und spricht zuversicht

 

©diana jahr 2021

mai21 (3)

 

diese kalten tage im mai, bei wind und regen gehe ich durchs feld und sammle frühlingsfragmente, irgendwann treffe ich dein lächeln, wie es sich bückt, dann aufrichtig mir zustrahlt, maigesprenkelter gedankenfluss, fließt, sprießt und hellt sich auf, wasser sickert in die erde und ich springe darüber mit geöffneten armen ins grün

 

©diana jahr 2021