zwischen ginster und stadt/ geben wir uns nicht verloren



nach einem sturm sind
meine haare verknotet
wirr die fäden im kopf
wenn ich dich denk
sprechen zeilen zu mir
steigen aus den tiefen
einer sternennacht
vergessen wir die straßen
um uns herum nicht
die aus milch
die aus dumpfem asphalt
hören wir liebe
den regen das meer
die sterne
um uns


©diana jahr 2022

ist der winter eine stille sinfonie


oder spielen sich fanfaren auf

am morgen ducken sich
nebelschwaden ans feld darüber
ein raureifer klang

später setzt schnee ein
legt sich zur erde und der himmel
ist milchig und weiß
vom nächsten sturm

noch klingt die zeit
und gedämpfte schritte
verlassen das bild

wer kann schon winter sagen
oder moll


©diana jahr 2022