(gedicht eines berghangs)

 

auf graten, benetzt mit tau, begegnen wir uns, legen worte aneinander und ineinander, furchtlos balancierend, jonglierend, hoffend auf einen pfad jenseits des abgrunds streifen sich unsere hände und langsam sprech ich dir ein lippenwort auf die stirn, du siehst mich an, dein blick mäandert in mir und der grat wird breiter atmen wir tief legst du dich um mich, endlich, für einen moment, bevor wir weiterziehen

 

©diana jahr 2020