sperren sich worte in mir

 

fällt schräg durchs fenster
licht an der wand
tummeln sich schatten in grün

ach kennte ich nur eine sprache
der bäume
ginge ich weiter
lauschte ihnen
durch wald und flur
flüstert der wind
geh weiter
goodbye

hohlräume, phrasen
hämmert ein specht

birken breiten die arme
am rande des blickfelds

steht ein gedicht

 

© diana jahr 2020

bewegung, 2

 

wie gehe ich über meine bilder hinaus,
sag mir, wie?
wenn die stadt aus mir strömt
und das land
gleichzeitig die wölfin
sich nach dem schneckenhaus
sehnt, ach, wie bändige ich
das chaos murmelt
in mir und in dir
wächst längst
ein verzweigtes
gedicht

 

©diana jahr 2019