skizze (79)

 

ich habe keinen plan, was meine texte angeht, jedoch eine klare linie, ich schreibe von all dem, was mir auf dem weg begegnet; zuweilen sind die pfade dunkel, scheinen windungen nur dickicht zu sein, aber ich sehe: jede nacht endet im licht.

 

©diana jahr 2018
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skizze (78)

 

zikadensommer unvergleichlich deine worte karg doch zwischen den zeilen quillt mir dein herz wie die töne erweichen nachts gelingt mir dein lied zu hören zu fühlen żu komponieren im sommertraum

 

©diana jahr 2018

schlaf gut

 

wenn ich nachts nicht schlafen kann, suche ich mir meditationswörter, nur in gedanken, zweisilbig, für jedes ein- und ausatmen je eine silbe, möglichst wohlklingend, mit einem a. es beruhigt mich. schlafen selbst ist solch ein wort. letztens habe ich festgestellt, dass auch amen sich wunderbar anfühlt, obwohl ich nicht gläubig bin. aber es bedeutet tatsächlich so viel wie „fest/ zuverlässig sein“. vom klang her ist es nahe am atmen und umarmen.
lass dich in den schlaf fallen, die landung ist weich.

 

©diana jahr 2018