gedichte zwischen sechs gläsern wein

 

wir tauschen wärme
im gras
im gedicht

fällt ein traum
zu boden
heb ihn auf

für später
stelle ich noch eine flasche wein
kalt ist es draußen und
dunkel der tag
weiß nichts
vom weinen

und vergieß nicht
den roten auf dem teppich
entsteht ein surreales bild
aus gestern und morgen
wer weiß das schon

komm zu mir
in der nacht
eilt auf leisen sohlen
dein wort
verwischt
und fällt
in meinen schoß

trink noch ein glas wein

ein ende gibt es nicht

 

©diana jahr 2020