skizze (52)

 

nachtgedanken. wie sich alles fügt. der mond gehört dem nachthimmel (und zeigt sich doch zuweilen am tag) und ich gehöre dem leben. mit allen konsequenzen.

 

©diana jahr/ 2017

 

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an meinem küchentisch

 

sie sitzt an meinem küchentisch
bei geöffnetem fenster
und erzählt von sich

von den eckigen schatten
die sie wirft, unterm mond
(schlafen wahre gesichter)

von dem schachteltraum
dessen labyrinth stets
nach unten weist

von der schwierigkeit
einen menschen zu formulieren
(den man liebt)

und von der ganzheit
einer melodie
(die deine stimme trägt)

vom sturm abgeschirmt
sitz ich an meinem küchentisch
und schreibe ein gedicht

 

(©diana jahr 2013/2017)