skizze (48)

 

skizzen entstehen (fast) von selbst, wenn ich mich öffne und die hand übers papier treiben lasse. gedanken – striche – schnörkel hier und da. doch immerzu dem weg folgend, der sich mir bahnt, durchs wort, durch fragezeichen, durch dich – sehe ich klar. manchmal folgt dem wort ein ausrufezeichen, sichtbarer als jede geste. wenn ich die augen schließe, liegt sie vor mir: eine landschaft, voller verse, voller herzinnigkeiten, die ich in dein blickfeld rücke. und du, du liest mich. wie das buch sich öffnet und die geschichte sich weiterschreibt. wie du als stern darin leuchtest. das ist das schönste daran.

 

©diana jahr/ 2017