skizze (140)



ein auf und ab denken. frühling! doch er wirft trockene schatten und kann nichts ausrichten gegen seltsame menschen, die seltsame dinge tun. das leben ist abwegig. nie weiß man, was hinter der nächsten ecke lauert. manchmal verwüstung. manchmal ein ginster. gelb und üppig. oder ein gedicht aus tausend worten.


©diana jahr 2022

gedankensplitter (gelesen)


1
lese ich einen roman, verfehle ich manchmal mein ziel, indem ich zu ausführliche, langatmige stellen nur überfliege, mal gelangweilt, mal hastig, ungeduldig, neugierig, um in der handlung weiterzukommen. vermutlich ist mir dabei schon buchstäblich vieles entgangen.

2
es muss ein satz sein, der mich fesselt, oder ein wort



©diana jahr 2022