irgendwo ist immer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

für mo

vor sechs frühlingen fielst du einfach so aus der zeit, vor vielen herbsten hinein, nun gelten für dich andere weiten, sternstunden, mondtage, ich sehe dich manchmal in einem baum, einem lächeln, einem tropfen, der den strom hinab fließt, wir haben uns geerdet, beflügelt, ich vermisse dich, doch ich weiß um die zeiten, die weiten in uns – zart ist das leben, zerbrechlich, vergänglich – allein im gedicht wachsen blumen stet, unermüdlich und immer wieder neu

 

©diana jahr 2020