novembrion

 

tage kriechen im nebel, der ahorn bricht sich keinen zacken aus der krone, höchstens ein blatt, oder zwei, auch bäume brauchen abstand (vom sommer), die wälder neigen sich bunt zur straße, deren asphalt so seltsam glitzert und ich strauchle meiner wege, bedachtsam, mit rauschenden ohren, offenen augen, verhülltem mund, aber nicht stumm, sondern voller gesang, mit einem rotkehlchen auf der zunge, immer auf der suche, nach licht, einem blick, einem gedicht

 

©diana jahr 2020