skizze (85)

 

morgenskizzen erwachen wenn ich allein bin manchmal am abend mit jazzmusik und rotwein einem glas wasser diesem element! und gedanken fließen in die nacht färben den tag dunkel und hell tönen worte aus dem garten aus der sommerhitze vergangener stunden nehme ich mit in den schlaf um ein uhr späht der uhu um die ecke und du, was träumst du?

 

©diana jahr 2019
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morgenskizze (2)

 

fahrt durch den morgen, landschaft, rosa wolken und dieses gefühl von hüpfenden flöhen. deine stimme klingt nach und vor, freude breitet sich aus. blick geradeaus, zur seite, die aussicht ist verdammt gut

 

©diana jahr 2019

kreislauf

 

dreht sich alles im kreis, die natur, das leben, mein schreiben? und die zeit? vielleicht gibt es gar kein vor oder rückwärts, vielleicht tanzen wir alle um einen vulkan, unsicht aber spürbar und sind darauf bedacht ihm nicht zu nahe zu kommen oder wir tanzen umeinander, einige aus der reihe, manche mit den wölfen, und du und ich, miteinander, solange es uns gibt, dreht sich alles im kreis

 

©diana jahr 2018

skizze (81)

 

dieser herbst klingt am morgen nach frühling und gebärdet sich wie der sommer, seine farben explodieren, als wolle er vom werden künden und nicht vom sterben, noch steht der winter nicht in den startlöchern, doch er lauert, wird er dieses mal streng sein mit uns, oder ist er ebenso trügerisch milde gestimmt?

 

©diana jahr 2018

schlaf gut

 

wenn ich nachts nicht schlafen kann, suche ich mir meditationswörter, nur in gedanken, zweisilbig, für jedes ein- und ausatmen je eine silbe, möglichst wohlklingend, mit einem a. es beruhigt mich. schlafen selbst ist solch ein wort. letztens habe ich festgestellt, dass auch amen sich wunderbar anfühlt, obwohl ich nicht gläubig bin. aber es bedeutet tatsächlich so viel wie „fest/ zuverlässig sein“. vom klang her ist es nahe am atmen und umarmen.
lass dich in den schlaf fallen, die landung ist weich.

 

©diana jahr 2018