skizze (93)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ich schwimme, ich gehe, gedanklich im irrgarten. was mir so begegnet, plastik, in allen formen und größen, abgase, eine wieder zunehmend rassistische gesinnung. gedanken ans sterben, der bienen, und allgemein. wie alles zusammenhängt. jugendliche, die auf die straße gehen, im sinne von greta aus schweden. aufgerüttelte menschen. was gut ist. diese sorge um unsere erde, ums grün. wir haben sie nur geliehen, reichen sie durch unsere hände. immer weiter. „menschenjunges, dies ist dein planet“, sang einst reinhard mey, es liegt an uns, ob er unsere kinder in zukunft willkommen heißt. take care! auf dass wir uns nicht verlaufen.

 

©diana jahr 2019

skizze (92)

 

deine worte sind zu abgehoben, sagst du, sie flattern haltlos im raum, wie soll ein bodenständiger mensch sie je fassen können? schau sie an, sage ich, suche den blick, ich bin sicher, sie fliegen dir zu. und vielleicht, vielleicht nehmen sie dich mit auf die reise. du lächelst schief, siehst mich an. und dann hebst du einfach ab.

 

©diana jahr 2019

skizze in b-dur

 

erwachen in dieser zeit heißt nicht nur aufstehen: wie du am morgen kaffee kochst und deine rede für die freitags-demo vorbereitest, wie ich nach schweden blicke, und du, voller sehnsucht nach dieser musik, nach wasser, nach bäumen und wie wir gemeinsam worte schnitzen, die lindern, wege weisen, lieben!

 

©diana jahr 2019