zeichen setzen

 

lasst uns aufstehen gegen rechts.
nicht länger wegsehen. hinsehen.
nicht länger schweigen.
erwachen.

 

vielleicht mag ja jemand diese petition unterzeichnen?

stoppt die rechte gewalt!

oder auch

mit liebe gegen hass

vielen dank!

 

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38 Antworten zu “zeichen setzen

  1. Moralisch hm, liebe Diana, ich nehme es zu Kenntnis, doch dafür gibt es keine Like von mir. Nein, ich bin nicht rechts oder links oder sonst wo, der Punkt ist, das ich zweifle ob das sinnvoll ist. Denn ich denk doch auch jenen Leuten steht eine Wahrgebung zu, und, wenn ich sie wiederum ausgrenze, sei es auch nur mit einer virtuellen Gegenwehr, ist damit überhaupt nichts erreicht, wenn sich das Phänomen nicht integrieren lässt. Außerdem wehre ich mich gegen ein manipulative Instrumentalisierung, egal woher der Wind auch wehen mag. Lass es mich mit einen alten chinesischen Sprichwort sagen in etwa sinngemäß: „wer gegen Drachen kämpft, der wird selbst zu einem.“ Wir leben in einer Zeit eines neuen Bewusstseinsprunges, wenn wir die Krise nicht meistern, wird sie uns meistern. Es gibt einen Weg in die Mutlosigkeit, der führt nicht weiter. Darum mit Mut die Phänomene zu betrachten, verstehen und dann eine integrale Lösung zu finden, dass wünsche ich mir. Eine Differenzierung so weit zu gestalten, dass es für beide/alle Beteiligten einen neue Sichte und Handlungsweise generiert. Das ist der Weg. Gute Zeit und alles Liebe, Arkis.

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    • lieber arkis, hast du dich mal im netz umgesehen? was man da u. a. aus und wegen chemnitz zu lesen bekommt, ist zum haare raufen. aus dem rechten lager differenziert kein mensch in irgendeiner weise: „die flüchtlinge“ sind alle böse. und die linken auch. usw
      aber ich sehe es ja auch so, natürlich muss differenziert werden, zwischen wirklichen nazis, und den menschen, die „besorgt“ sind, oder die tatsächlich einfach angst haben, wovor aber nur, vor überfremdung, davor, dass ihnen jemand etwas wegnimmt? sieht da einer mal den einzelnen geflüchteten menschen? das ist doch auch alles manipulation. außerdem beunruhigt mich einfach, warum sie es in kauf nehmen, an der seite der nazis zu gehen.
      mit dem aufruf zu dieser petition wollte ich einfach ein klares statement abgeben, weil ich erschreckend finde, was in chemnitz passiert ist. und weil ich wirklich dahinter stehe.
      ich sehe schon auch, dass kompromisse notwendig sind, eben damit die menschen, die eigentlich gar nicht in die allzu rechte ecke wollen, auch zufriedener werden. es ist schwierig. und heikel. das weiß ich selbst. aber es musste sein, dieses zugegebenermaßen etwas plakative posting! dieses hier unterschreib ich so:
      „Darum mit Mut die Phänomene zu betrachten, verstehen und dann eine integrale Lösung zu finden, dass wünsche ich mir. Eine Differenzierung so weit zu gestalten, dass es für beide/alle Beteiligten einen neue Sichte und Handlungsweise generiert.“
      danke sehr für deine worte!

      Gefällt 7 Personen

      • Leibe Diana ich spüre dich durch deine Zeilen, das ist gut. Ja es ist heikel und auch reisen Herausforderung. Mir kommt es so, gut, wenn und das Paradox vor offenbar wird, dass nämlich appelliert wird an Integration der Emigranten, und aber die ängstlichen, besorgten Bürger, die sich gewalttätig inszenieren, und werden, (was natürlich Mist ist und keine Lösung sein kann) aber ausgegrenzt werden „sollen“. Das halte ich für eine perfide politische Heuchelei. Überhaupt gehen mir all diese, sich vor den Karren der Wirtschaftslobby spannenden, den Menschen aber außen vor lassenden Blabla Politiker so dermaßen auf den Sack! Sorry. Herzlichen Dank für deine Antworts-Worte!!! :o)

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    • Hm, was sagst Du denn eigentlich?
      Wenn ich gegen einen Drachen kämpfe, werde ich niemals auch zu einem Drachen, sondern zu einem Menschen, der mit Menschenmitteln kämpft. Der Drache steht für Ungeheuer, für Unbekanntes, Fremdes, Gefahrverheißendes, doch ich bin ein Mensch und als Mensch unterschreibe ich Dianas Petition, die sich gegen Ungerechtigkeit wehrt.

      Liebe Grüße von Bruni

      Gefällt 2 Personen

  2. Mit Liebe alleine kommen wir leider gegen Hass nicht an, liebe Diana.
    Es ist wirklich das Ungleichgewicht, das die Menschen unzufrieden macht und die Unzufriedenheit nährt den Hass.
    Aber ist es nicht so, daß alle Menschen ein Recht auf Würde haben und wo die Würde nicht geachtet wird, wird Stolz verletzt und verletzter Stolz wehrt sich.

    Auf jeden Fall unterschreibe ich, weil ich gegen jede Form von Ungerechtigkeit bin und Rassismus gehört einfach nicht in unsere Welt. Er ist menschenverachtend. Hautfarbe, Kleidung sollte nie ein Hindernis zwischen Menschen sein.
    Wichtig sind doch ganz andere Dinge.

    Liebe Grüße von Bruni an Dich

    Gefällt 1 Person

    • liebe ist aber die grundlage für alles weitere.
      natürlich ist die unzufriedenheit ein großes problem, und da muss auch die politik einfach mal ansetzen, damit nicht die unzufriedenheit weiter dazu führt, dass diese menschen an den rechten rand abdriften. denn die radikal rechts denkenden machen sich gerade genau das zu nutzen.
      damit das auch mal klar ist: natürlich ist es schlimm, dass ein mensch in chemnitz getötet wurde – allerdings unabhängig davon, dass es ein deutscher war. (frage mich, ob die empörung genau so groß wäre, wenn es sich um einen ausländischen mitbürger gehandelt hätte.) aber auch dieses ereignis wird wieder instrumentalisiert. naja, es ist ein heikles und schwieriges thema, aber egal, es muss ja was geschehen.
      ich gebe zu, dieser beitrag ist plakativ und klar positioniert. aber genau so wollte ich es einfach mal sagen.
      vielen dank für deine worte, liebe bruni!

      Gefällt 4 Personen

  3. Es war in Ordnung so, liebe Diana.
    Lies mal, was ich in wortbehagen Anna-Lena geantwortet habe in *Horrorszenario*.
    Jeder nimmt ja zur Zeit Bezug auf diese *unschöne Geschichte*. Von Gerda hatte ich einen Link, der mich zu einem Interview führte und das schaffte ein bissel mehr Klarheit dazu. Leider habe ich den Link im Moment nicht parat.
    Liebe Grüße von mir

    Gefällt 1 Person

  4. Liebe Diana,

    eine großartige Aussage – mit wenigen Worten alles gesagt, was wichtig ist! Jeder Populismus ist zu verurteilen – und der rechte Populismus in Europa, der gerade furchtbar erstarkt, lebt zum größten Teil von offensichtlichen Lügen. DEshalb müssen wir unser Umfeld dazu bringen hinzusehen (was ist gelogen?) und aufzuwachen (selbst zu denken und nicht ungefiltert jede Unwahrheit zu vertreten).

    Mit Deiner Erlaubnis möchte ich diesen Beitrag von Dir gerne auf Facebook (bei mir und auch bei Monika) als auf auf Monikas Blog veröffentlichen.

    lieben Gruß – Thom

    Gefällt 2 Personen

  5. Liebe Diana,
    du hast ganz recht, dass es langsam Zeit für deutlichen Widerspruch ist. In der Zeit um 1930 herum hat man schon einmal rechte Entwicklungen nicht ernst genommen, und wir wissen alle, wohin das geführt hat.
    Ob es reicht, mit Liebe auf diese hasserfüllten, rassistischen Menschen zuzugehen?Die Liebe müsste ich heucheln, ich liebe sie NICHT, dafür sind sie mir zu zynisch und zu gewalttätig.
    Für individuelles Reagieren halte ich es im übrigen längst für zu spät: Es ist nun wichtig zu zeigen, dass wir viele, sehr viele sind, die Hass und Gewalt nicht auf unseren Straßen haben wollen, sondern ein respektvolles menschliches Miteinander bei aller individueller Verschiedenheit.
    Danke für deine Aktion. 🙂

    Gefällt 1 Person

    • liebe ule,
      ja, es ist wichtig zu zeigen: wir sind viele!
      und natürlich, mit „liebe“ (hier ziemlich allumfassend zuwendung, gespräche, verständnis etc) diesem hass und rassismus zu begegnen fällt schwer und ich fürchte auch, die ganz radikalen sind so nicht wirklich mehr zu erreichen. aber ich denke schon, dass diejenigen, die ein wenig dazwischen stehen, die eigentlich gar nicht in die rechte ecke gedrängt werden wollen, dass diejenigen durchaus noch ansprechbar sind! und ich finde, da muss irgendwie angesetzt werden …
      ich danke DIR für deine worte und auch für dein aufmerksam machen auf deinem blog.
      ganz herzliche grüße!
      diana

      Gefällt mir

  6. Pingback: Hommage an die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit/ A tribute to liberty, equality and fraternity* | da sein im Netz

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