am strand

 

und das kind
baute eine sandburg, so schön
wie ein schloss, nicht etwa
als abwehr gedacht,
wie es mir mit leuchtenden augen erzählte,
sondern als herberge
für flüchtige menschen.
seine hände strichen stolz
die letzten sandkörner glatt.
und sogar das meer
hielt ehrfürchtig inne,
bevor es das kunstwerk
verschlang.
doch die meisten burgen
halten lange, tröstete ich
das kind. morgen baue ich eine neue!
rief es in den wind
und legte seine hand
entschlossen in meine.
es sah in die weite und ich
blickte es an: das kind.

 

©diana jahr 2017
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freiheit für doğan akhanlɩ

 

heute mal etwas anderes, das mir am herzen liegt:

zeit die augen zu öffnen – und den mund:

„doğan akhanlı darf nicht ausgeliefert werden!”

HIER geht es zur petition, zum lesen und bei zustimmung zum unterzeichnen.

für mich steht diese kampagne beispielhaft für die freiheit aller bedrohten journalisten, autoren und künstler, sowie für die meinungsfreiheit überhaupt.

danke an wolfgang für diesen guten beitrag, durch den ich darauf aufmerksam wurde!

liebe grüße,
eure diana