skizze (141)



die aussicht durchs fenster ist klar. wir sehen muster und einen seltsamen krieg im frühling. und doch zieht uns etwas hinaus in ein grün voller ideen. du sagst blauregen, flieder, ginster und der fjord ist nicht fort, er liegt hinter den worten. ich weiß, sonst wäre mein herz still, aber es schlägt laut im takt mit dem wind. wir lassen uns unter einem kirschbaum nieder und eine blüte legt sich auf dein haar. du bist ein gedicht. wie sehr wünschte ich, ich könnte dich schreiben.


©diana jahr 2022

skizze (140)



ein auf und ab denken. frühling! doch er wirft trockene schatten und kann nichts ausrichten gegen seltsame menschen, die seltsame dinge tun. das leben ist abwegig. nie weiß man, was hinter der nächsten ecke lauert. manchmal verwüstung. manchmal ein ginster. gelb und üppig. oder ein gedicht aus tausend worten.


©diana jahr 2022