skizze (111)

 

der volle mond scheint so nah, wenn er durchs fenster schaut, durchs gras wogt der wind und kündet vom regen, wer geht auf die straße bei sturm, vernebelt die sicht auf das schöne, wir raufen uns, zusammen, im wort, bis wir aneinander sinken, vor dem mond, voreinander und der menschlichen verletzlichkeit

 

© diana jahr 2020