nichts hält mich ab | der mond schaut zu

 

ich fühl mich gefangen
in worten und bildern
ausbrechen will ich, aufbrechen
den sommer
schmecken
tango tanzen oder
den jive mit drive
in der nacht

nichts hält mich ab
nach den sternen zu greifen
doch ich erreich sie nicht

alles ist so weit

und nah
ein meer funkelt
um mich
um dich
und uns

fängt ein neuer tag
(dieser hühnerdieb)

 

©diana jahr 2021

6 Antworten zu “nichts hält mich ab | der mond schaut zu

  1. Sehnsucht, Verheißung, unerfülltes Streben, das Neue, dem man zufällt…
    Es ist alles da, ganz nah und funkelnd weit bis zum Horizont…
    Deine Gedichte sind wie Seiltänzer: atemberaubende, anmutige Balancakte, ein Können, das so groß ist, dass es wirkt, als wäre es leicht.
    LG Michael

    Gefällt 4 Personen

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