flüchtiges

 

am rande des winters
fliehen wir
über brücken ins haus
wir schneien uns ein
schreiben holz in den kamin
und lauschen dem knistern
bevor wir versinken
in stille
feuersterne gedichte wir
erfinden rezepte
gegen den sturm
und für uns
stehen die zeichen auf
schwankendem boden

 

©diana jahr 2021

5 Antworten zu “flüchtiges

  1. Liebe Diana

    zu meinem Wintern
    wird mein Da bald
    der ewige Frost

    zu meinem
    letzten Atemzug
    mich begleiten

    an die Stille
    die Dunkelheit
    allen Sinnen
    nach dem Ende

    unwichtig was
    ich im da
    welche Zeichen
    welche Worte gesetzt

    dem was danach
    dem ahne
    dem weiss ich mir nicht

    der Sturm des Lebens
    bewegt mich hin, an
    die letzte Pforte

    Herzliche Grüße
    Hans

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