von angesicht zu angesicht

 

denn ein liebesgedicht klingt hohl
ohne triftiges gegenüber

zeit ist zäh, sagst du
und rissig
wir müssen warten

ich streife deine lippen
in gedanken
ein widerspruch

 

©diana jahr 2020

8 Antworten zu “von angesicht zu angesicht

  1. Berührend!
    Ich kann das auch wie lyrifant sehen, aber für mich ist’s auch oft so, als ob dein Erzähl-Ich mit einem Dritten im Bunde spricht, vielleicht die männliche Muse oder ein überirdisches Wesen und dann noch der Geliebte (auch wenn er vielleicht noch nicht da ist). Hier in diesen Zeilen empfinde ich es wieder so. Es muss ja auch gar nicht klar sein. Es erzeugt einen gelungenen, guten Spannungsbogen für mich. Liebe Grüße, Petra

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  2. Deinen ersten beiden Zeilen kann nur zustimmen, liebe Diana, und auch alle, die folgen finde ich wunderschön und passend und richtig gut und nein, kein Widerspruch, sondern ein Wunsch im Traum? *schmunzel*

    Liebe Grüßle in die Nacht von Bruni, fast schon in der Nacht

    Gefällt 1 Person

    • oh ja … und doch, durchzieht nicht „warten“ das leben in gewisser weise…? und – es muss nicht traurig sein, dieses warten, sondern kann auch eine art vorfreudiges erwarten heißen … lieben dank für deine worte, liebe ule!

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