gegen den sturm (ein gedicht)

 

sind wir nicht alle
melancholisch in dieser zeit
da die zeichen auf sturm stehen
strick ich dir keinen pulli
sondern einen vers
aus unkratzigen worten
(mit etwas mond)
du wirst sehen
wir werden nicht
aus dem gedicht kippen,
wir haben noch nicht mal fahrtwind
aufgenommen hab ich nur dein glitzerwort
das haarscharf am wasser entlang
kratzt, weil es zeilennah
glänzt, glänzt
wie meine ab
und an wesenheit
im gedicht
wer vermisst
wen vermisst
du oder ich

 

© diana jahr 2019

13 Antworten zu “gegen den sturm (ein gedicht)

  1. Sind wir nicht alle melancholisch in dieser Zeit? Oh jaaaa, nicht nur hin und wieder, sondern zu oft an trüben regnerischen Tagen, liebe Diana, von denen morgen gleich schon wieder einer ankommt…
    Worte aus nicht kratziger Wolle, aus den zartesten wärmenden Garnen, damit Worte wohl lauten und nicht heiser bei uns ankommen.
    Ganz herzliche Grüße in Deinen Sonntag mit den besten Wünschen von mir ♥

    Gefällt 2 Personen

    • DANKE sehr, meine liebe gabriele, für deine lieben worte und dass du mich und meine texte immer begleitest, das ist mir so viel wert! ❤
      ganz liebe grüße und dir frohes eintauchen ins schreiben,
      deine diana

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