von tönen & träumen

 

eine grauzone
ohne rot und blau
und grün
funkelt dein blick
der tief und tiefer
versinkt in meinem
und wann wir die töne
verlassen wissen wir
nicht und plötzlich
ist der traum
kein traum mehr

 

©diana jahr 2017
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10 Antworten zu “von tönen & träumen

  1. oh, die Farben verschwinden?
    Das Grau drängt herein!
    Doch was folgt?
    Die Realität?

    Beim ersten Mal Lesen dachte ich, oh je, hört sich nach Erwachen an, keinem unbedingt guten, aber nun bin ich mir nicht mehr sicher, liebe Diana
    Was war beim Schreiben in Deinem Sinn?

    Sehr herzliche Samstagsgrüße von Bruni an Dich

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    • es ist gut, dass du ins schwanken gerätst, liebe bruni, vielleicht wie die farben manchmal? schmunzel… ich sag mal so, die „töne“ können sich ja hier auf mehreres beziehen – (welche töne werden verlassen…? vielleicht ist es auch das grau, das schwindet?) und wenn ein traum kein traum mehr ist, dann kann das auch vieles heißen… entweder er ist „geplatzt“ – oder aber auch könnte wahr geworden sein?
      ich freue mich, wenn du so genau liest und das gelesene hinterfragst… und mich interessiert ja immer sehr, was der text mit „dem leser“ macht… wie er wirkt. meine eigene schreibintention ist da erstmal zweitrangig.
      ganz lieben dank und sonnige warme samstagsgrüße an dich,
      deine diana

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  2. *wenn ein traum kein traum mehr ist, dann kann das auch vieles heißen… entweder er ist „geplatzt“ – oder aber auch könnte wahr geworden sein?*

    Genau dazwischen hing ich dann 🙂

    Lächelnde liebe Grüße an Dich

    Gefällt 1 Person

  3. Liebe Diana, ich habe deine einfühlsamen Verszeilen in keinem getrübten Licht empfunden, wenn auch die hier angesprochene Grauzone mit den erwähnten Farbtönen irritierend wirkt, zweifach auch zu erfassen ist. Doch gerade darin liegt der lyrische Wert eines hintergründigen, nachdenklichen Gedichtes. Ein raffiniert fein verdichtestes Sprachbild öffnet hier Raum für den tiefgehenden Blick. Und der fasziniert, gewährt mit dem „grün“ Ton schon Hoffnung auf dieses Schweben zwischen Realität und Traum. Ein Traum verwirklicht sich! Grün als Lichtfunke in der Grauzone und nicht mit dem fehlenden „rot“ und „blau“ als Einheit gesehen – so habe ich dein Gedicht gelesen bzw. sehr genossen. DANKE!

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    • das ist eine wunderschöne lesart, liebe gerda, danke sehr, sehr, dass du sie hier (mit-)teilst!
      sicher lässt das gedicht auch noch anderes zu, aber vom gefühl her empfinde ich das gedicht ähnlich bzw deine lesart kommt meiner ziemlich nah. 🙂
      liebe juligrüße an dich von diana

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