skizze (44)

 

das makellose ist glatt und undurchlässig, der betrachter bleibt an der oberfläche, flüchtig, während das ungleichmäßige zum verweilen einlädt, zum darin lesen, zum dahinter blicken, zum berühren

 

©diana jahr/ 2017
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16 Antworten zu “skizze (44)

  1. Bin mir nicht sicher wie ich diese Form Deines formlosen Prosagedichts (oder wie auch immer) finde. Einerseits ist dieses Überalle-Zeilen-hinwegschreibende toll, hat was treibendes, andererseits fehlt mir der lyrische Zeilenumbruch, der die Worte kompakter und „runder“ macht. Gefallen tut mir jedenfalls beides 🙂

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    • ich schreibe ja in beiden formen… mal, je nach inhalt, je nach duktus, scheint mir die gedichtform mit zeilenumbrüchen besser zu passen und mal diese fließform. hier wäre mir definitiv die „gedichtform“ zu „glatt“ gewesen 😉
      hab dank für deinen feinen kommentar, das ist ja durchaus hinterfragenswert 🙂
      liebe grüße an dich
      von diana

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  2. Wohl wahr! Ich habe einmal geschrieben: An Einsicht die Vollkommen zeigen ihren Makel. Aber heute weiß ich, dass die scheinbar Makellosen noch weniger Aufmerksamkeit verdienen und kaum der Worte wert sind, ja dass es die Versehrten sind, die zu mir sprechen und mich berühren.

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    • ja, die makellosen oder das makellose… das scheinbar! makellose… ist doch oft irgendwie nur schein. langweilig. alles andere ist „echter“. so scheint es mir zumindest, so wirkt es auf mich. es spricht viel mehr zu mir jedenfalls.
      hab dank für deine worte, lieber björg, freue mich sehr darüber!

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  3. Du hast recht, liebe Diana.
    Makelloser Oberfläche
    wird der Betrachter schnell überdrüssig
    und Ungleichmäßiges lädt zum Verweilen
    und Entdecken ein

    Herzlichst zum Wochenendausklang
    Bruni, müde wie immer neuerdings um diese Zeit …

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    • wenn man so will, ist dies ja auch eine form 😉
      aber ja, die form sollte – aus meiner sicht – den inhalt unterstützen, oder ihm angemessen sein… interessant, und gar nicht immer so eindeutig! danke sehr für deine worte, liebe ule! mit „formvollendeten“ grüßen, hihi, von diana 🙂

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  4. …ein feiner Impuls an die Wahrnehmung und das, was an ihr im „ästhetischen Mengenkonsum“ verlorengegangen ist – muss an einen Satz denken (weiss nicht mehr, von wem er ist): „Was an der sichtbaren Schönheit entzückt ist stets die unsichtbare.“

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  5. Das ist wohl wahr und trifft auf viele Bereiche zu.
    Ich denke an meinen Garten, den ich einmal hatte und jetzt meinen kleinen Balkon. Mein Bestreben ist es, ihn nicht überschaubar werden zu lassen. ich mag es, etwas zu entdecken. Ich selbst mag auch nicht überschaubar sein… 🙂

    Liebe Grüße,
    Silbia

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