stadtlandschaften (2)

 

meine stadt
klingt nach frühen pfingstrosen
und fernem kohlenstaub
wenn der wind
durch die friedhofsbäume
fährt, ein seufzen
zuweilen übertüncht ein gröhlen
die hinterhöfe, zwischentöne
greifen mir ins haar und du – komm,
wir fliehen
vor dieser stadt
wachsen wildblumen

 

©diana jahr 2017
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24 Antworten zu “stadtlandschaften (2)

  1. wieder so schön wie das andere, liebe Diana!
    Die Flucht geht ja nur vor die Stadt – zu den Wildblumen hinaus!

    Ein sehr poetisches Werk, so, wie es mir gefällt

    Liebe und sehr herzliche Grüß0e von Bruni an Dich

    Gefällt 1 Person

  2. Chapeau, liebe Diana! Ein poetisch schönes Stadtbild zeichnet sich da ab. Es besticht den Leser jedoch nur durch deine aussagestarken Wore, die ihm auch das weitere Ausmalen des Bildes überlassen: „zwischentöne greifen mir ins haar…komm“…
    Ins Land der „Wildblüten“ flüchtet man gerne mit seinem lieben DU..

    Gefällt 1 Person

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