kleine utopie

 

wie schön wäre es
könnten unsere nachfahren
alle waffen
(für immer unschädlich gemacht, versteht sich)
in museen
bestaunen und sich gruseln
und entsetzt fragen
wie kann es sein,
dass je menschen sie
gegen menschen richten wollten
und gerichtet haben

 

©dianajahr 2017

 

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34 Antworten zu “kleine utopie

  1. …da sagst Du was!
    Das ist eine Vision, die förmlich nach ihrer Verwirklichung schreit.
    Solange Waffen Exportschlager Nr. 1 bleiben im Imponiergehabe böser alter Menschen, kaum realisierbar.
    Statt dessen wird Körper- und Gesichtsbehaarung angepriesen als sei dies der Evolution letzter weiser Schluss.
    Bärte, Beine und Waffen wuchern gleichermaßen aus dem Morast der Eitelkeiten.
    Albert Einstein lebe hoch…hoch…hoch…
    Liebe Grüße✨

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  2. Ja, das ist ein schönes Bild.
    Und neben den Waffen müsste ein Schild mit einer Erklärung stehen:
    „Diese Waffen benutzte die Menschheit so lange,
    bis sie begriff,
    dass man über das MEIN und DEIN
    und über GLAUBEN und NICHTGLAUBEN nachzudenken hatte
    und diesen Begriffen dann endlich die Wichtigkeit nahm“

    Gefällt 2 Personen

  3. oh ja, wie schön wäre es, liebe Diana,
    würden nach uns Menschen kommen,
    denen sich die Wichtigkeit von Waffen nicht erschließt,
    die vollkommen gewaltfrei leben können …

    Eine Erde, Welten, in denen keine Waffen mehr produziert werden.

    Es muß nicht mehr über den Stopp von Waffenproduktionen hoch emotional verhandelt werden, weil viel zu viele Menschen dabei arbeitslos würden …

    Es ist nicht mehr notwendig. Waffen kennt keiner mehr.

    Was für gute Denkeanstöße von Dir!

    Liebe Grüße in die Nacht von Bruni

    Gefällt 2 Personen

    • ja, und dafür müssten wir die grundsteine legen…
      aber es ist eben nur eine utopie, denn „waffen“, in welcher form auch immer, haben die menschen immer schon verwendet. irgendwie muss das im menschen angelegt sein. warum auch immer… seufz.
      aber nun – uns dinge vorzustellen, sie auszumalen, sie auszudenken, das kann einem ja keiner nehmen!
      herzlichen dank für deinen feinen kommentar, liebe bruni!
      mit lieben grüßen von mir 🙂

      Gefällt 1 Person

  4. Ich mag deine Worte möchte aber zu bedenken geben, dass es Menschen sind, die andere Menschen töten. Nicht die Waffen. Das sind nur Werkzeuge, die den Täter unsichtbar machen. Aber stell dir ein Bild vor, das lebendig gewordene Waffen zeigt, die durch ein Museum von Menschen „gehen.“ Wir sind die eigentlichen Waffen.

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    • natürlich, gebe dir vollkommen recht und deshalb auch die schlusszeilen hier: menschen, die bereit dazu (hier: waren), andere menschen zu töten. diese waffen im museum stünden eher symbolisch für die gewaltbereitschaft, die in meiner utopie auch ins museum gebannt ist. 😉 sozusagen.
      aber dein bild von lebendig gewordenen waffen ist auch sehr stark.
      danke für deine worte!

      Gefällt 3 Personen

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