herbst gedanken (6)

 

ich kehre nicht (um)
meine wege
unwegsam
sollen sie bleiben
wie sollte ich sonst je
einem wunder
begegnen?
(im laub liegen die buntesten farben)

 

©dj2016

 

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21 Antworten zu “herbst gedanken (6)

  1. wunderschön, liebe Diana, Du bist also auch immer noch auf der Suche nach dem Wunder, das sich soooo gut verstecken kann.
    Ich kann mir auch vorstellen, daß es im bunten Laub gut verborgen ist und kommt man/frau in seine Nähe, verschwindet es sofort wieder… Ein widerspenstiges Ding, liebe Diana. Man hat seine Nöte mit ihm *lächel*

    Liebe Grüße von Bruni, der das Schreiben und Sehen immer noch so schwerfällt…

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  2. „Nicht müde werden sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten…“ – eine meiner liebsten Gedichtzeilen von der wunderbaren Hilde Domin. Immer wieder aufstehen, auferstehen und die Wunder zulassen. Das Glück kann in jedem Laubhaufen wohnen. Man muss es nur zu sehen wissen. Danke fürs dran erinnern an diesem etwas traurigen Morgen.

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    • liebe poeta, ich hab mir einen (laubhaufen?!) ausgesucht 😉
      und ich danke dir vielmals fürs erinnern an die wunderbaren zeilen von hilde domin – ich liebe dieses auch!
      lichte grüße an dich, mögen sie die trübnis des morgens ein wenig erhellen…
      diana

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      • Danke. Wenn eine Liebe im November endet ist das immer besonders trübsinnig. Aber es gibt noch so einen wunderbaren Text von einer großen Dichterin: Ich falle nicht aus Gottes Hand | Ich halte mich | Ich bleibe fest | Wann immer mich das Leben fand | Und würgte mich | Ein Rest In mir blieb ungerührt | Verführt Vom Leben, lebe ich | Und wirft’s mich: Ich erhebe mich (Eva Strittmatter)… Dir auch einen schönen Tag!

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        • hei, egal, wann, wenn eine liebe zuende geht, ist es wohl immer trübsinnig… aber ich verstehe schon… da wünsch ich dir kraft, licht, zeit und – neuen mut!
          ich hab schon so manches mal gedacht, dass wir lyrisch ähnlich ticken… jedenfalls gehört eva strittmatter auch zu meinen lieblingsdichterinnen – ja, auch dieses ein wunderwunderbares –
          also, erheben wir uns – immer wieder!
          danke ganz herzlich auch dafür und alles liebe dir.

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