still, beredt

 

ist ein gedicht
stille auf papier?

oder können buchstaben beides:
laut sein und leise
zugleich

 

 

©dj2016
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28 Antworten zu “still, beredt

  1. „Worte töten, Worte heilen“ (Böll) … laut und leise zugleich, oder mal leise, mal laut – oder umgekehrt … sie können Berge versetzen … wie ein Schmetterlingsflügelhauch irgendwo … irgendwo ganz wo anders auf der Welt etwas auslösen: ein Gefühl, einen Sturm, oder Regen in der Wüste … r.h. …

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  2. “ Laut und leise “ —> Ein GEDANKE dazu aus meinem Tagebuch:
    *

    Sprache und Musik

    Klare SPRACHE und melodische MUSIK
    haben etwas GEMEINSAMES, n ä m l i c h

    eindrucksvolle AUFKLÄRUNG,
    leidenschaftslose VERSTÄNDIGUNG,
    sinnvolle UNTERHALTUNG und
    wirkungsvolle HEILUNG
    ___
    © P. Achim Tettschlag, Blogger und Jürgen Kerth, Musiker / 2015
    Zusammengefügte Überlegung nach einem gemeinsamen Gedankenaustausch

    Gefällt 1 Person

    • ja, das sind sicherlich einige aspekte – denen bestimmt noch einige hinzugefügt werden könnten – bei mir stünde da wohl noch „berührung“ und auch „bewegung“.
      und in einem möchte ich doch gern widersprechen:
      leidenschaftslos – so sehe/ höre ich weder sprache noch musik – in beiden kann für mich eine menge passion stecken!
      herzlichen dank für deine bzw eure gedanken hierzu, auf jeden fall nachdenkenswert!
      mit herzlichen willkommensgrüßen
      diana

      Gefällt 2 Personen

      • zu meinem Gedanken der “ leidenschaftslosen VERSTÄNDIGUNG “ —>
        wenn man mit EMOTIONEN, also demonstrierter LEIDENSCHAFT -, eine VERSTÄNDIGUNG erreichen will, dann erreicht man wohl zumeist das Gegenteil … Mit meiner DOMINANZ wird mein Gegenüber sich bedrängt fühlren und einer VERSTÄNDIGUNG ausweichen … —> Einfach so, lässt es sich schwierig erklären, aber ich hoffe, Du erkennst, in welche Richtung meine Gedanken abzielen … Einen guten Tag noch für Dich … P a c h T

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  3. Die Antwort ist bereits gegeben.
    Oh, wie uns Buchstaben anschreien können
    und wie zart und feinfühlig sie daherkommen können
    alles ist möglich, was der/die Schreibende wählt
    und der/die Leserin annimmt.

    Liebe Grüße,
    Silbia

    Gefällt 2 Personen

  4. Zuerst kommt die Stille, das Denken, das Vordenken, das Nachdenken.
    Dann beginnen sie zu reden, laut, leise, mit Zwischentönen, die oft kaum zu erkennen sind, mit Leidenschaft, die Emotionen schafft, mit Flehen, als wollte es Gefühle sehen…
    Blitzgedanken und Donnergrollen, oft wissen wir nicht mal genau, was die Wortew wollen, bis wir beginnen, ihnen nachzuspüren 🙂

    Worte sind Farben, die wir ins Leben tragen *schmunzel*

    Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon über Worte schon geschrieben habe und immer weiter macht es Freude, ihnen zum Leben zu verhelfen.
    Du kennst es ja auch sooo gut, liebe Diana.

    Herzliche Grüße an Dich
    von Brruni

    Gefällt 1 Person

  5. Ja, sie können beides sein.
    Leise in ihrer Bedeutung, aber nachhaltig. Und Nachhaltigkeit braucht keine Lautstärke.
    Und sie können laut sein ohne laut zu sein. Denn Lautsein ist für mich eher Ausdrücklichkeit als Lautstärke.
    Sie müssen in dieser Zeit vielleicht auch beides sein – nachhaltig Gedanken in Bewegung halten, Signale setzen, zärtlich und verwegen bleiben.

    … eine sicher unvollständige und unsichere Antwort. Danke für den Impuls und auch den Austausch in den Kommentaren.

    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben schöne und beschwingte Ostertage.

    Herzliche Grüße von

    Hermann Josef

    Gefällt 1 Person

    • wie könnte auch hierauf eine antwort vollständig sein, lieber hermann josef! 🙂
      deine ansätze finde ich jedenfalls schön und sehr passend, das kann ich nur so unterschreiben.
      ganz herzlichen dank an dich – und auch dir und deinen lieben frohe und bunte ostertage!
      liebe grüße
      von diana

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