von traumwahrheiten, VI

nachtleuchten

 

 

 

 

 

 

aber in der nacht
sind alle türen durchlässig
verlass deinen körper
im traum
gehst du durch wände
unter haut
und ich sehe dich
und begreife dich
ganz sacht nur
klopf ich an
deinen schlaf:
spürst du, wie der mohn
aus dem gedicht
dir zuwächst?

 

©dj2016

 

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21 Antworten zu “von traumwahrheiten, VI

  1. Vor lauter Programmieren komme ich gar nicht mehr zum Schreiben, nicht mal zum lesen *grins* Aber hier wieder mal reinschauen vor dem zu Bett gehen – das musste jetzt sein!
    Und was sehe ich? – wunderschöne Traumgedichte!

    Mein Traumtuch hat Löcher bekommen. Ein kalter Wind zieht überall durch. Das Traumtuch wärmt nicht mehr.

    Wie gut, dass ich da eine Zuflucht kenne, wo Träume Wahrheiten werden.

    Gefällt 4 Personen

  2. ich möchte in Deinen Traumheiten wandern, liebe Diana, die Durchlässigkeit der Wände fühlen und sachte bei Dir anklopfen, um den Dir zuwachsenden Mohn mit Dir zu spüren…

    Leise, um den Traum nicht zu stören grüße ich Dich
    durch den Regen, zu dem der Schnee sich wandelte… *seufz*

    Alles pitschenass/klitschenass

    Gefällt 1 Person

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