zweisilbig

 stille V

 

 

 

 

 

 

stille
laut und leise
nichts
fragt danach
dein wort
in meinem ohr
stumm (doch nicht
die hand
auf meiner) stille
ist ein ort
grün, leise
nicht nichts
bist
du

 

©dj2015

 

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11 Antworten zu “zweisilbig

  1. „Das Nicht ist Mangel an Etwas und ebenso Flucht aus diesem Mangel; so ist es Treiben nach dem, was ihm fehlt.“ (sagt Ernst Bloch und ich finde, dass das vieles zu Deinem Gedicht sagt: Indem Nicht und Nichts nicht dasselbe sind.)

    Gefällt 2 Personen

  2. Vielsilbige Stille hätte ich jetzt fast geschrieben, aber ich denke es weiter, weil es mir gefällt, obwohl es dusterdunkeldeutig scheint, was ich meine…

    Stille trägt Geheimnisse in sich und zegt sich immer wieder von einer anderen Seite, denn davon hat sie eine Menge *lächel*
    Manchmal ist sie auch grün und sogar leise, was verblüfft, weil sie auch so schrecklich laut sein kann und drängt sich auf, wenn wir sie gerade nicht mögen…

    Das ist das Schöne an Deinen Poemen, sie lassen so viele Gedanken fließen.

    Liebe Grüße an Dich, liebe Diana

    Gefällt 1 Person

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