[und wir halten]

gras

 

 

 

 

 

 

und wir halten
unsere hände
vom himmel fern
(was könnte ferner sein)
und wir sprechen
von nichts
außer uns
weiß niemand
von der dunkelheit
von der weichheit
der erde
und wir hören uns
in jedem grashalm
(was könnte näher sein)
vom sehen
ganz zu schweigen
(hier folgt ein lächeln
das niemand sieht)
und wir halten
wort

 

©dj09/15
Advertisements

18 Antworten zu “[und wir halten]

  1. *lächel*, zwei, die sich selbst genug sind, alleine auf dieser Welt, vereint mit Erde und Gräsern und nichts anders zählt mehr, nur noch das Wissen um ein gemeinsames Gefühl

    Die schönsten Grüßle an Dich, liebe Diana, und grüß mir lächelnd das Wort

    Gefällt 1 Person

  2. Deine Verszeilen, liebe Diana, sind ein Quell tiefen Empfindens, die den Leser ins Schwerelose heben. Wie zartschön die Sinne gestreichelt sich spüren, wie Grashalme zum Sprachrohr von Innenwelten werden, wie sehr sich das Glücksgefühl, die Geborgenheit in einem Naturbild vermittelt. Sinnliche Momentaufnahmen und die Stimme des Herzens fließen ineinander, still und doch voller Klang.
    Goethes Worte bestätigen sich hier: „Wort und Bild sind Korrelate, die sich immerfort suchen“.
    Danke für dieses Wort_Bild!

    Gefällt 1 Person

Ich freue mich über deinen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s