meer meer

meer meer

 

 

 

 

 

harfenklänge
schmecken & riechen

das blau
zimbelt sonnengerollt

eine möwe singt
der rausch nimmt zu

und ab und zu
die sterne

stillen das meer
in der nacht

lausche dem raunen
und dem gewellten ufer

sind wir zugewandt
einander

die hände
sagen meer

 

©dj08/15
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15 Antworten zu “meer meer

  1. Wie mir dein Bild „das blau zimbelt sonnengerollt“ entgegenleuchtet! Musikklänge zum Dahinschmelzen öffnen mir Raum für Ruhe. Sie werden mich nachhallend in Gedanken weiter begleiten. Ob sie wohl auch mein „meer meer“ stillen können? Mit diesem Meerbild gehe ich jetzt wieder ins Sonnen_blau hinaus. Danke, liebe Diana, für diesen lyrischen Genuss!!!

    Gefällt 1 Person

    • … wie sehr mich deine worte gerade freuen, liebe gerda.
      vor allem, weil mir an anderer stelle genau dieses zimbelnde blau, diese ersten zeilen im zusammenwirken ausgeredet werden möchte … weil es zu viel, zu romantisch, zu kitschig sei… dabei braucht dieses gedicht genau das – um das rauschen anschwellen zu lassen, und abschwellen zu lassen … um schließlich zur stille zu finden.
      ich danke dir sehr herzlich für diesen genuss deines kommentars!
      diana

      Gefällt mir

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