übermütig

 

immer verworte ich
worte, teile sie
(nicht nur) im gedicht
gibt es auch taten! ach.
nimm das gedicht
und wirf es
in die luft!
(mal sehen
was passiert)

 

©dj08/15

 

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34 Antworten zu “übermütig

    • … „verwend/ das dichten/ zu neuem sichten“ – wie schön! ja, durch das spielen mit worten, durch das aufbrechen von bedeutungen (durch ungewöhnliche kombinationen), vielleicht sogar neuschöpfungen, immer wieder versuchen neue sichtweisen zu entdecken, zu ermöglichen … das ist mir ein anliegen!
      lieben dank für das feine kleine gedicht hierzu, und sei herzlich willkommen in meinem poetischen haus!

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      • Mütchen kühlen an Worten?
        Bedeutung als Hütchen.
        Wortes Kopf spricht: Zumutung
        Unvermuteter Widerspruch:
        Aufteilung war bieder. Nun in eins:
        Im Sprechen erst wird das Gedicht
        Nun zeigt das Wort frei das Gesicht
        Und fremd bleibt keins.

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        • Das ist falsch, ein Gedicht wird nicht erst durch Sprechen zu einem Gedicht. Man/frau miuß es lesend schon als solches erkennen, nur wenn es klingt, ist es gut und klingen sollte es schon im Kopf, wenn es noch lange nicht auf der Zunge liegt…

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        • hier wollte ich auch noch mal antworten … ja, liebe bruni, das sehe ich schon auch so,
          klingen sollte es schon direkt im kopf, beim lesen.
          wird es dann tatsächlich gesprochen, eröffnet es sicherlich noch mal eine andere dimension, möglicherweise (aber auch nicht zwingend).
          danke sehr & sonnige grüße zu dir 🙂
          von diana

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        • ja, liebe Diana, so ist es auch. Ich schreibe und lese zur gleichen Zeit, immer wieder.
          Ich höre die Sprachmelodie im Kopf u. wenn sie nicht stimmt, verändere ich, noch vor dem Sprechen. Das Sprechen brauche ich dann nur noch proforma. Im Kopf ist alles schon vorher vorhanden…

          Liebe Grüße zu Dir

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        • Mir geht es nur um das Klingen, das Parlando, die Musik im Wort. Und man kann Gedichte auch in die Luft sagen, ohne sie aufzuschreiben. Aber nur Schreiben, tonlos, ist vielleicht Poesie, nicht aber Lyrik.

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  1. Ich werfe Deine Worte mal in die Luft und fange sie wieder auf, liebe Diana, und ich stelle fest, sie sind munter, kreativ gemischt und lächeln mit mir.

    Liebe Grüße am Abend von Bruni

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  2. Liebe Diana, jetzt zur vorgerückten Nachtstunde habe ich dein Gedicht aufgefangen! Wie ein kleiner Stern lichtet es mich und streichelt wieder, wie all deine Verszeilen, auch meine Gefühlswand so wundersam. Danke für dieses Freudenlicht!

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  3. Mit Luft dichten, Worte sinntragend drehen und mit ihnen spielen, so schön ist das. Keine materiellen Güter sind nötig, das liebe ich am Verworten so.
    Der Übermut tut entgegen dem Sprichwort hier richtig gut!! 🙂

    Liebe Grüße,
    Silbia

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  4. deine gedichte fange ich immer gerne auf. sie berühren und regen meine fantasie an.
    ich liebe sie, weil sie ganz unvermutet neue bilder in meinen tag zaubern!

    alles liebe aus der hitze
    deine gabriele

    Gefällt 2 Personen

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