am ufer

ufer

 

 

 

 

 

 

die halme sprechen uns zu
an diesem lauen sommerabend
brauchen wir keine worte mehr
die nähe aufgeladen und das schweigen
steht über dem fluss eine schicht aus silben
in der stille gereift von uns geformt
jenseits der stunden reichst du mir die hand
gemeinsam sinken wir in den fluss
und morgen bauen wir
aus unseren neugeschöpften
worten ein boot

 

©dj07/15
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12 Antworten zu “am ufer

  1. ach, hineinlegen und von den Worten trinken, bevor sie mit dem Fluss davonfließen… wie schön, liebe Diana und wie schön, daß ich wieder hier bin 🙂

    Aber nein, sie sind ja geschöpft, aufgehoben und im Boot aufbewahrt.
    Nun bin ich beruhigt und kann weiter vor mich hinträumen…

    Herzliche Grüße von Bruni

    Gefällt 2 Personen

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