über die üppigkeit (hinaus)

 

ich stehe am punkt
zwischen wüste und grün
und mehr noch
schwanke ich
falle in weite

wo ich hinter die dinge seh
endet die kargheit

(schon der duft von milch
erzählt einen roman)

und ein wortmeer wellt mir zu
und ein wortwald wogt am rande

die farbe bewegt mein auge
und ich weiß, wo ich stehe
lebt üppigkeit

auf der grenze geht das wort

darüber hinaus
führt eine stille straße

zu dir. zu mir

 

©dj01/15
Advertisements

17 Antworten zu “über die üppigkeit (hinaus)

    • danke sehr, lieber freund, wie mich das freut!
      … und die „stille straße“ lehnt sich durchaus in gewisser weise an dein wunderbares textfragment über die „stille straße der monotonie“ an … 🙂
      sei herzlich gegrüßt
      diana

      Gefällt mir

  1. Lebensfroh erscheinen mir Deine Worte, liebe Diana

    An der Üppigkeit nicht gescheitert, sondern die Gedanken erweitert,
    weil Du über das Karge hinaussiehst und die Farben des Lebens erkennst

    Herzliche Grüße mitten in de Üppigkeit Deiner Worte hinein 🙂 – schön sind sie, wie immer bei Dir

    Gefällt 2 Personen

Ich freue mich über deinen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s