zum weltgeschehen

 

07.01.2015
/paris, europa, welt/

worte erheben
gegen gewalt
radikalismus

worte erheben
für die freiheit
(der andersdenkenden)

die metapher
versagt sich
im schweigen

geht die welt
zugrunde

 

 

©dj01/15
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10 Antworten zu “zum weltgeschehen

  1. Was bleibt, wenn man Gewalt (die aufs schärfste zu verurteilen ist) erstmal ausklammert?
    Die Freiheit der Andersdenkenden?
    Satire einerseits oder Respekt gegenüber Gläubigen andererseits?
    Ich würde mich für beides entscheiden (wir leben ja in einem Rechtstaat).
    Kann mir jemand verraten, wie das zur Zeit möglich ist?
    Herzliche Grüße,
    Michael

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    • hm, sagen wir so, über satire kann man reden, sich austauschen. gewalt hingegen kann niemals (für mich) mittel, weg der reaktion sein.
      danke für deine gedanken hier, lieber michael,
      mit lieben pazifistischen 🙂 grüßen
      diana
      ps – wobei man ja natürlich nie vergessen darf, dass hier terroristen am werk waren, die unter dem deckmäntelchen der religion handelten (es vielleicht sogar glaubten). ich denke, jeder wirklich gläubige (egal welcher religion) wird sich von solchen gewalttaten distanzieren! LEIDER könnte dies „pegida“ auftrieb geben…

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      • DU HAST RECHT, liebe Diana!!!
        ES WAR EINFACH MORD!!!
        … und diese Morde haben mit an „Gott“ glauben absolut nix zu tun.
        Ich meine nur, in unserer Kultur verstehen wir es mit Satire umzugehen.
        … sollten aber wissen, wo die Grenzen zur Respektlosigkeit sind – an der wir ganz normale Gläubige beleidigen.
        Daher kann ich für mich sagen:
        – Ich bin nicht Charlie
        … und ich bin nicht Pegida.
        Die Politik sollte schleunigst Fragen beantworten, bevor sie „auf der Straße“ ausgetragen werden.
        Sei lieb gegrüßt,
        Michael

        PS: – lieben Dank auch für die anderen Kommentare Deiner Leseschaft!

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  2. Es ist schlimm, wenn solche Religionsanhänger zu Terroristen werden und zum radikalsten Mittel, der Waffe, greifen. Zeigen sie sich nicht gerade von ihrer schwächsten Seite? Nur wer keine anderen Wege mehr kennt, greift zu solchen Mitteln!!!

    LG, Edith

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  3. ich gebe Michael völlig recht und sage außerdem:

    Diese Gewalt ist schrecklich und sie ist so alt wie die Welt.
    Schlägt sie zu, ist unser Entsetzen groß und wir blicken uns hilflos an,
    weil wir kein Ende dieser Spirale sehen.
    Mordet der eine, kommt der andere und rächt sich…
    Unschuldige müssen immer mit dran glauben. Ob Gläubige oder andere am Werk waren, spielt nicht in erster Linie eine Rolle, die Gewalt eskaliert mal wieder
    und unser Entsetzen ist groß.

    Satire ist ein zweischneidiges Schwert u. nun sind wir geneigt, nur die eine Seite zu sehen, weil sie sich einfacher/spontan erfassen läßt.
    Und doch ist es so, daß die Würde des Menschen unantastbar sein sollte, auch für einen Satiriker. Hier scheiden sich die Geister, ich weiß es wohl u. Charlie Hebdo-Chef, Stéfane Charbonnier, wußte, wie gefährlich er lebte u. er sagte:
    Ich möchte lieber aufrecht sterben, als auf Knien leben.
    Nun ist es geschehen. Es ist passiert.
    Ich weiß nicht, ob er eine Famiie hat und ich frage mich, falls er Kinder haben sollte, was werden sie sagen zum viel zu frühen Tod ihres Vaters auf so schreckliche Weise? Vielleicht werden sie meinen, daß er ein Held war und sein kleines Team um ihn herum. Es könnte aber auch sein, daß sie nur weinen und traurig sind, weil sie ihn lieber länger gehabt hätten…

    Das Leben ist grausam und oftmals wissen wir nicht, wie wir damit leben sollen…
    Jeder schafft es auf seine Weise. Aber eines weiß ich genau. Gewalt sät Gewalt, es war immer so und wird sich nie ändern…

    Hilflos bin ich, wenn ich darüber nachdenke, und ich suche einen Weg, auf dem Gewalt sich vermeiden läßt… Aber ich frage mich, ob es ihn überhaupt gibt…

    Sehr nachdenkliche Grüße an Dich, liebe Diana
    von Bruni

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    • ja, liebe bruni, es ist irgendwie zweischneidig.
      aber eine satire ist eine satire … eine karikatur eine karikatur.
      wie weit ein satiriker gehen darf, tja, das ist oftmals ermessenssache. satiren müssen doch scharf sein, dürfen es, und zwar in alle richtungen. wobei da die grenzen nicht immer klar sind, da gebe euch schon recht.
      dennoch, all das rechtfertigt ja keinen mord.

      und ja, gewalt sät immer wieder gewalt, das ist der verdammte teufelskreis.

      danke für dein statement, liebe bruni,
      das alles ist höchst nachdenkenswert!

      herzlich,
      diana

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