moiren

 
und dann wirbeln sie alles durcheinander.
nicht nur der winter krankt, auch das licht
windet sich hinter wolken.
 
bald wirst du in ein anderes leben geworfen
es pulst längst aus dem takt
und die sonne schweigt schon zu lange,
als dass sie dich hell sprechen könnte.
 
doch morgen geht ein neuer tag ins land
du wirst ihn zaghaft
beim namen nennen.

 

©dj03/14
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12 Antworten zu “moiren

  1. Ja, Schicksal…
    …und doch dreht sich die Welt weiter, stolpert noch nicht einmal – schrieb ich irgendwann einmal.

    „und die sonne schweigt schon zu lange,
    als dass sie dich hell sprechen könnte“
    Das gefällt mir sehr!!

    ..grüßt dich Monika

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  2. und wie sie wirbeln koennen, diese Moiren. Sind es nicht auch die Schicksalsgoettinnen, die Nornen, die sitzen und geduldig vor sich hinspinnen, wie es in ihren Sinn kommt
    Moechten sie fuer uns keinen neuenTag, dann lassen sie einfach den Faden fallen…
    Sind sie uns gewogen, geht es uns gut, liebe Diana
    Ich glaube,sie sind sehr launisch…und das ist eine sehr unangenehme Eigenschaft …

    Leider spinnt meine Tastatur im Moment total, die obere Schreibreihe der Tastatur spinnt komplett und bei einzelnen Buchstaben geht es jetzt auch los…

    Liebe Gruesse von mir an die wundervolle Dichterin

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