der herbst flieht aus den worten

impression

 

 
 
 
 
 
 
 
 
bäume sind verse
verwittert, vergilbt
gehen die blätter
schweigend
zugrunde
 
aber die rinde, die rinde

 

©dj12/13
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12 Antworten zu “der herbst flieht aus den worten

  1. die borkige alte Rinde mit Rissen wie Schmissen *g*, verkrustet und borkig, doch dann die immer neu ergrünenden Blätter, unentwegtes Leben, nach lebensnotwendigen, sich stets wiederholenden Pausen…
    Ein wundervoller lebendiger Prozess
    die Natur nimmt und gibt – so wie es sein muß. Nur so können wir leben…

    Feine Worte, die Diana, die sehr anregen, sich selbst zu bewegen – in Worten *lächel*

    PS in der Rinde seh ich die Falten… *hüstel u. lach*

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    • ja, liebe bruni, das steckt wohl alles irgendwie mit drin … im baum, in seiner rinde, seinem steten erneuern … wie schön, wenn meine zeilen zum „bewegen“ anregen, das freut mich!
      mit dank und lieben grüßen zu dir von
      diana

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  2. Es macht mich schmunzeln bei der Rinde – ja, da steckt das Überdauern, das Tragen und Ertragen und alle Stärke drinnen und drunter. Die Blätter sind vorübergehende Kommunikation…
    Wunderbar, zumal ich Bäume sehr mag.

    ..grüßt dich Monika

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