über den berg

 
ganz oben
wo die stille
in den ohren rauscht
steck ich meine angst
in die tasche
und laufe mit ausgebreiteten armen
den hang hinab

 

©dj10/13
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12 Antworten zu “über den berg

  1. Das sagst Du schön, aber bleib lieber noch ein bischen oben, liebe Diana.
    Manchmal tut es gut, die Dinge aus etwas Distanz zu betrachten.
    Irgendwann schrieb ich in „Der Baum“:


    Umwege führen geschwungen herauf,
    gesäumt von Gärten und Wein.
    Die Bank im Schatten des Baums
    saugt dich an
    und lässt dich
    in Deinen Gedanken allein.
    Von oben herab
    blickst du ins Tal.
    Autos fahren, Menschen eilen
    – ganz leise.
    Alles scheint…
    Eine andere Welt…
    Hinter Mauern,
    unter Dächern bleibt
    der Alltag verborgen.
    Im Baum ein gezwitschertes Lied.
    Und die Sonne scheint.

    Herzliche Grüße,
    Michael

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    • sicherlich, lieber michael. aber vielleicht war ja das lyrich schon länger dort oben, als es endlich in der lage ist, „die angst in die tasche zu stecken“? 😉 das herablaufen mit geöffneten armen dann vielleicht der befreiungsakt … naja, im grunde egal – ich lasse lieber den text für sich sprechen. 🙂

      hab lieben dank, auch für deine wunderschönen lyrischen zeilen, die sehr schön das „ganz oben“, ein „zu-sich-kommen“ beschreiben!

      herzlichst,
      diana

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